WingTsun

Zhong Xin Dao als 3. EWTO-Kampfkunst-Disziplin

Wenn man in einer Sache ein Meister ist,
soll man in einer anderen noch einmal als Anfänger beginnen!

Damit bekämpft man sein Ego, bleibt jung in Kopf und Körper und man kann den Unterrichtsprozess noch einmal von der Seite des Schülers bewusst erleben und sich als Lehrer verbessern!
Aus meinem Gebiet, der Kampfkunst, weiß ich von zwei Meistern*, die sich im reifen Alter von fast 70 Jahren solch ein Abenteuer gönnten: Vom Schöpfer des Kodokan-Judo, Jigoro Kano, ist überliefert, dass er beim Erkennen des Aikido von Ueshiba wohl nicht nur aus japanischer Höflichkeit, sondern aus innerer Überzeugung gerufen haben soll: „Das ist das wahre Judo“**.

Es ist mir ein Anliegen, diesen kleinen System-Führer meines Kollegen und persönlichen Mentors Großmeister Sam F.S. Chin zu übersetzen und Sam Chins Weg: Zhong Xin Dao (ILC), das m.E. logischste innere Kampfkunst-System, das ich kennen gelernt habe, vorzustellen. Früher nannte es sich „Die Schule der Meister“, weil nur Personen, die auf ihrem Gebiet schon selbst Meister waren, eine Chance hatten, von GM Chin Lik Keong, dem Vater meines Mentors Sam Chin, aufgenommen zu werden.

Leider lag mir dieser Systemführer noch nicht vor, als ich die 1. Auflage meines eigenen Leitfadens „Kursbuch des Inneren WT“ druckte.

Als GM Chin die englische Version meines „Kursbuches iWT“ mit meiner „Gestänge-Theorie“ gelesen hatte, war er überrascht, wie ähnlich unsere beiden Systeme sich sind.
Diese Ähnlichkeit ist aber nicht nur dem WingTsun an sich geschuldet, sondern teilweise meinem Background im Leung Ting WingTsun (1976 - 2008) und insbesondere der theoretischen Lehre, die ich von meinem verstorbenen Mentor und Freund, Prof. Dr. Horst Tiwald, empfangen hatte. Horst Tiwald war ein begnadeter Psychologe, Philosoph, Sport- und Bewegungswissenschaftler und – er hatte tiefe Einblicke in den Zen-Buddhismus und die Achtsamkeitslehre, auf die Großmeister Sam Chin sein Familiensystem gegründet hat.

Es war auch Prof. Horst Tiwald, der mich zwar einerseits lobte, dass mein WT im Vergleich zu verwandten Varianten „von einem anderen Stern“ sei, aber auch deutlich machte, dass im Bemühen, möglichst schnell auf direktestem Wege sofort verwendbare Kampffähigkeit herzustellen, bei dem wing chun Yip Mans der progressive Aufbau der Struktur und die uralte chinesische Energie-Lehre in der Wiedergabekette verloren gegangen sind.
Horst Tiwald erstellte mir deshalb als Theorie-Kenner der drei klassischen inneren Stile (TaiJi, Hsing-I/Yi Chuan, Pakua usw.) eine Weg-Skizze, nach der ich insgesamt 9 (neun!) innere Stile, vor allem chinesische, aber auch japanische und koreanische zunächst meist incognito besuchte, und dann unter die Lupe nahm – wie ein Wissenschaftler ein Insekt.

Natürlich probierte ich meine eigenen Fähigkeiten, die auf damals 57 Jahre aktiv betriebener Kampfkunst (Judo, JuJitsu, Ringen, Aikido, Karate, Kempo, Hapkido, Escrima, Bruce Lee KungFu und vor allem Wing Chun und WingTsun) beruhen, – meistens incognito – gegen diese inneren Systeme. Manche Stile gefielen mir und unserer Tochter Natalie so gut, dass ich sie mit dem jeweiligen Großmeister auf Augenhöhe studierte, während Natalie sie von der Pike auf als Todai, als Adoptivtochter, wie es der chinesischen Tradition entspricht, lernte.

Aber – wie ich bald herausfand – reicht es nicht, einen einzigen der klassischen inneren Stil zu erlernen, denn nachdem man sich an einem 20 - 30 Jahre abgearbeitet hat, wird einem von seinem Meister, der selbst 3 bis 5 davon seit seiner Kindheit betreibt, geraten, noch einen weiteren und dann noch einen weiteren usw. hinzuzunehmen, der ihm dann gewisse zusätzliche Qualitäten und Fähigkeiten gibt, die der erste nicht vermitteln kann. Nicht wenige Internalisten (z.B. im Yi Chuan, das ich sehr schätze), lernen sogar hinterher noch externe Stile wie Boxen, um endlich „komplett“ zu sein.

Als ich meinem Mentor Horst Tiwald von meinen Erlebnissen in der Welt der inneren Stilisten berichtete, sagte er beim vorletzten Stil, von dem ich ihm erzählte: „Nicht schlecht, aber die haben nicht Achtsamkeit, sondern Einbildungskraft nach vorne gestellt, wir müssen weitersuchen!

So gelangten wir endlich zu GM Chin, der mein Incognito schnell durchschaute:
Was willst Du denn bei mir? Du bist doch schon der größte KungFu-Meister mit den meisten Schulen und Schülern auf der Welt!

Ich antwortete ihm:
Du kannst mindestens drei Sachen, von denen ich verstanden habe, dass ich sie brauche, um komplett zu sein: Richtige Struktur und Energie, um mühelos Kraft zu generieren, denn ich bin nicht mehr so muskel-stark wie einst. Und dein kluges Verhalten am Meeting Point würde ich auch gerne haben.

Wie lange hast Du Zeit?“, fragte mein auserkorener Mentor.

Wir blieben ca. 3 Wochen und GM Chin schulte uns täglich über 8 Stunden, auch in der Lunchpause und beim gemeinsamen Abendessen. Es ging um die Philosophie, den Zen, die Konzepte. Für praktischen Unterricht war GM Chin noch viel zu schwach, denn er musste sich noch von einer heftigen Krebsoperation erholen.
Wir hatten Glück und waren noch rechtzeitig gekommen und sollten somit die letzten „Closed-Door-Studenten“ von GM Chin werden. Und obwohl ich gewisse Erfahrungen hinter mir habe, hatte ich nach einiger Zeit des Kennenlernens den tiefen Wunsch, noch einmal ein – echtes auf gegenseitiges Vertrauen gegründetes – familiäres Unterrichtsverhältnis einzugehen. Und wenn es auch wahr ist, dass man nach den Regeln der chinesischen Kampfkunst nur einen SiFu haben kann, so gilt das nur für denselben Stil.

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht „die Katze im Sack kaufe. Gleich am Anfang bat ich GM Chin, ihn anfassen zu dürfen. Trotz seines geschwächten Zustandes konnte ich eine mir (damals noch) rätselhafte Kraft auf mich einwirken fühlen, die mich bei der allerersten Berührung „einfror“, also weitgehend „handlungsunfähig“ machte, was den Ober- (Arme) und den Unterkörper (Beine) betraf. Etwas hinderte mich daran, die Bewegungen zu machen, mit denen ich sonst immer und gegen jeden Erfolg hatte. Natürlich handelte es sich nicht um einen Kampf, sondern um einen freundlichen Vergleich! Aber ich brauchte nicht viel Phantasie dazu, mir auszurechnen, über welche Fähigkeiten dieser erstaunliche Mann im gesunden Zustand verfügt hatte. Das wollte ich auch können!
Nach dieser kleinen Demo an mir selbst, die er täglich in ähnlicher Form auffrischte, war ich überzeugt, meine Zeit nie besser angelegt zu haben. Aus den 3 Wochen wurden Jahre und zu diesem Zeitpunkt (November 2017) haben Natalie und ich nun schon 300 Tage je 6 - 8 Stunden Theorie und Praxis und damit an die 2.000 Einzelstunden in privaten Tutorials genossen, denn es vergeht kaum ein Monat, ohne dass wir diese Methode bei GM Chin und seiner Zhong Xin Dao-Familie studieren. Während Natalie von Null nach oben lernt, entschloss sich GM Chin bei mir den Prozess umzukehren und mich – nach Art des Unterrichtes seines verstorbenen Vaters, GM Chin Lik Keong, – dort abzuholen, wo ich war. Mit anderen Worten begannen wir beide beim höchsten Programm und arbeiten uns nun seit Jahren nach unten, wo ich hoffe, Natalie, die von unten kommt, eines Tages in der Mitte zu treffen.
Außerdem lerne ich aber auch nach dem, was Prof. Tiwald das „Reißverschluss-Verfahren“ nannte: So wie beim Reißverschluss müssen beide Seiten zusammenkommen, deshalb nehme ich auch zusätzlich „Grammatik-Unterricht“ im Zhong Xin Dao, der mittels ausgeklügelter Solo- und Partner-Übungen erfolgt, bei denen es nicht darum geht, die Übungen zu lernen, sondern mit ihrer Hilfe achtsam bestimmte Erkenntnisse über die Natur der Dinge zu machen.

Ich möchte hier aber nicht nur den einzigartigen Meister und Pädagogen preisen, sondern auch den charismatischen Menschen: Er ist immer derselbe zugängliche, anfassbare, hilfsbereite, gütige Sam Chin geblieben, als den man ihn im buddhistischen Kloster schätzte, wo er sich als Koch geduldig die Beschwerden der Mönche anhörte, während er abends die Rolle wechselte und sie als KungFu-Meister mit der Autorität des Könners unterwies. GM Chin bietet den Stoff für einen großen KungFu-Film!

Wir hatten den Vorzug, bevor wir GM Chin fanden, bei einigen überragenden internen Meistern der verschiedenen Stile zu studieren. Die meisten Stile wurden uns von meinem verstorbenen Mentor und Freund Prof. Tiwald empfohlen. Und wenn ich deren Meister aufsuchte, dann selten, indem ich mich als „KungFu-Lehrer Kernspecht“ vorstellte. Aber oft wurde mein Incognito schon in der 1. Woche durchschaut, manchmal trotz Verkleidung am 1. Tag.
Wenn wir nicht bei diesen großen Meistern ihres Faches geblieben sind, dann hat das nichts mit deren beeindruckendem persönlichen Können zu tun, sondern mit der Sprachbarriere und damit, dass ihr Stil noch durch weitere interne Stile hätte erweitert werden müssen, um für meine kämpferischen (!) Bedürfnisse wirklich komplett zu sein. Ich war damals schon Mitte/Ende sechzig, so dass mir schlicht die Zeit fehlte, verschiedene innere Schulen zu meistern.

Drei weitere Punkte, die mich dazu bewogen haben, mich unter all diesen wunderbaren inneren Schulen für Großmeister Chin und seinen Weg zu entscheiden, kann ich nicht genug hervorheben:

  1. Zhong Xin Dao ist stil-frei!
    Es ist frei von stilistischen Einschränkungen und damit pure Logik, Strategie, Biomechanik, Energielehre.
     
  2. Zhong Xin Dao lebt!
    Es ist die jüngste innere Kampfschule von allen, und ich kann den Großmeister, der sie auf der Lehre des Zen aufgebaut hat und täglich (weiter)entwickelt, jederzeit fragen, was er sich wobei gedacht hat und wo er hin möchte. GM Chins System war ursprünglich ohne Formen, aber um den Bedürfnissen der Schüler Rechnung zu tragen, hat er zwei entwickelt, die die Prinzipien seines Systems und deren Anwendung klar erläutern. Obwohl ich nach fast 60 Jahren Kampfkunst etwas Formen-müde bin, haben GM Chins Formen mein Interesse an Formen überhaupt – und auch an denen des WT – wieder geweckt, denn hier habe ich eine unmittelbare Verbindung zu der lebendigen Lehre und dem Lehrer.
     
  3. Zhong Xin Dao ist wirklich erlernbar!
    GM Chin hat eine klare Herangehensweise erarbeitet, die man nur Schritt für Schritt ableisten muss, um sicher ans Ziel zu gelangen. Mit diesem vorliegenden Systemführer hat er die Forderung Prof. Tiwalds erfüllt, nämlich das gesamte Konzept schon am 1. Tag vor dem Anfänger auf den Tisch zu legen.
     

Was hat das nun alles mit WT zu tun?

Unsere EWTO als Dach-Organisation für WT, Escrima, ChiKung, Grappling usw. mit ca. 60.000 aktiven Mitgliedern freut sich, ihren Mitgliedern Zhong Xin Dao als alleinstehende innere Disziplin, die auf Zen basiert, anbieten zu können. Natürlich soll und kann sie WT nicht ersetzen, dafür ist ZXD zu spezialisiert und … besonders.
GM Chin unterrichtet eine uralte Lehre, die in seiner Familie weitergegeben wurde, aber keinen auszisilierten Stil, bei dem Optik einen Wert darstellt. Ich würde es „die Wissenschaft, die Logik des Kämpfens“ nennen.

 
 
GM Chin Lik Keong,
der Vater des jetzigen
GM Sam Chin und
der Begründer des I Liq Chuan

Sein Vater, GM Chin Lik Keong, optimierte mit seiner biomechanisch-energetischen Lehre die jeweiligen Stile, mit denen seine Meister-Studenten zu ihm kamen und alle verließen ihn bereichert.
Insofern begann ich (anders als unsere nunmehr gemeinsame KungFu-Tochter Natalie!) ursprünglich nicht damit, das Familien-System von GM Chin zu lernen, sondern mein WT durch die Begegnung, den Vergleich mit ihm besser zu verstehen und zu optimieren.
Bei der Transformation meines WT zu einem inneren WT, die ich schon mit Hilfe von Prof. Tiwald begonnen hatte, war und ist mir GM Chin eine unschätzbare Hilfe. Freundlicherweise versichert er mir immer wieder, wie dicht ich schon dran war und dass ich auch ohne ihn darauf gekommen wäre. Mit Tiwalds Hilfe will ich es nicht völlig ausschließen, aber wir beide hätten noch geschätzte zehn Jahre gebraucht, wenn nicht viel mehr.

Warum also das Rad noch einmal neu erfinden?
GM Chin hat es doch schon fertig. Ich kann nun von dort aus weitermachen und die eingesparte Zeit für weitere Entwicklungen nutzen. Für mich und Großmeister Chin hat der Begriff „Kunst“ im Wort „Kampf-Kunst“ mit „Können“, mit solidem Handwerk und letztlich mit Wissenschaft zu tun, wo man zusammenarbeitet und mit den Kollegen teilt.
Nachdem ich z.B. jahrelang herumexperimentiert und mir den Kopf zerbrochen hatte, mit welchen spezifischen Übungen ich meine „Großen 7“ des WingTsun (Achtsamkeit, Balance, Beweglichkeit, Körpereinheit, Staffel der Sinne, Timing, Kampfgeist) direkt beim Schüler hervorbringen und dann auch transparent abprüfbar machen kann, konnte ich auf GM Chins eigene Forschungsergebnisse zurückgreifen. So setze ich nun eine kleine Auswahl seiner zahlreichen Übungen im iWT ein, um die Internalisierung (Körpereinheit und Zentrierung) der WT-Meister voranzutreiben, die sonst nicht von jedem regelmäßig erreicht werden kann.
Auch was Biomechanik, Energetik und insbesondere ausgeklügeltes Verhalten am Kontaktpunkt betrifft, habe ich viel von der Arbeit mit GM Chin profitiert.

Wer meine eigene Arbeit auf dem Gebiet der Optimierung des WingTsun kennt, weiß vielleicht, was Prof. Horst Tiwald in seinem Vorwort für mein Buch „Die Essenz des WingTsun“ meinen „Goldschatz“ nannte:

Herr Kernspecht, Ihr Goldschatz ist die Theorie des Gestänges, welche WingTsun nicht nur zur überlegenen Kampfkunst, sondern zur besonders wirkungsvollen ‚Leibesübung’ als Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung bereits für Kinder macht. …

Auf eben diesem Spezialgebiet arbeitet auch GM Chin, nur schon erheblich länger als ich und ohne dass wir von der Arbeit des anderen Kenntnis hatten. Ich habe GM Chin auch nur deshalb „erkannt“, weil ich aufgrund meiner jahrelangen Beschäftigung mit dem Leung Ting WingTsun und insbesondere durch mein Studium bei Prof. Tiwald auf ihn vorbereitet war und weil meine eigene Arbeit mich auf ihn „geeicht“ hatte.
Aus tiefer Dankbarkeit für das freimütig mit mir Geteilte und das geschenkte Vertrauen habe ich mich mit meinen Großmeister-Schülern und Partnern Giuseppe Schembri, Dr. Oliver König, Andreas Groß und Thomas Schrön dazu entschlossen, dafür zu sorgen, dass GM Chins geniale Lehre in Europa durch die EWTO absolut authentisch und unverwässert verbreitet wird.

Wir werden Zhong Xin Dao (I Liq Chuan/Sam Chin Way) u.a. in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, in Italien, Dänemark und Bulgarien exklusiv verbreiten und vertreten und seine Schüler allerorten unterstützen.

Natalie hat inzwischen die sehr anspruchsvolle Lehrer-Lizenz erlangen können, so dass wir auch die Genehmigung zu Prüfungen haben.
GM Chin selbst wird jedes Jahr mehrfach für Seminare zu uns kommen und seine stilfreie Herangehensweise, seine Kampflogik zeigen!

Um GM Chins Forschungen zu würdigen, wird er – nachdem er am 14. November für die Magister-Studenten und die Hörer aller Fakultäten der Universität Vorlesungen und Seminare durchgeführt hat, am 15. November vom Rektor der Staatsuniversität Plovdiv, wie vor ihm mein Karate-Tutor Kaicho Jon Bluming (10. Dan Karate, 9. Dan Judo) feierlich zum Ehren-Professor ernannt.
Eine würdige Anerkennung für ein Leben, das von Zen und Kampfkunst-Forschen geprägt ist.

Professor h.c. Chin ist ein wahrer „Wissenschaftler“ der Kampfkunst, denn wie kein anderer hat er für sie „Wissen geschafft“!
 

Keith R. Kernspecht

 

Anmerkungen:

* Es handelt sich um T.T. Liang (einen berühmten Meisterschüler des Tai Ji-Lehrers Chen Man Chings), der noch in seinen Siebzigern von dem 80-jährigen Meister Wei Shao Tang einen inneren Gottesanbeterin-Stil, die „Halb-Schritt-Gottesanbeterin“, erlernte.
Der andere ist der Schüler von Peter Urban, Frank Ruiz, Moses Powell und Leung Ting, Ron „The Black Dragon“ van Clief (geb. 1943), Begründer und 10. Dan des Chinese Goju-Stiles, mehrfacher Karate-Weltmeister. Mit 51 unterlag er ehrenvoll bei den 4. UFC Royce Gracie und begann dann in seinen Endsechzigern mit Brazilian JuJitsu (BJJ).

** Tragischerweise erwiderte Ueshiba seine Liebe nicht, sondern machte sich über Kano lustig und führte dessen Meisterschüler vor. Trotzdem hat sich Judo durchgesetzt und Aikido, das möglicherweise etwas von den Genen eines geheimnisvollen inneren chinesischen Stiles (nämlich dem Pakua) abbekommen hat, fristet die Rolle eines Mauerblümchens.