Vielleicht ist es dem einen oder anderen am Anfang auch so oder ähnlich ergangen: Ich stand die ersten Male beim Training, ließ mich von fremden, teils schwitzenden Menschen anfassen, roch ihren Atem, ließ zu, dass sie in meine Komfortzone eindrangen. Ich wurde herumgeschubst, gestoßen, zu Boden geworfen und alles vor den Augen weiterer, fremder Menschen, deren Blicke Häme oder Mitleid bedeuten mochten. Am anderen Ende des Raumes die Fortgeschrittenen, die mit scheinbar traumwandlerischer Sicherheit ihre Bewegungen vollführten, als seien sie ihnen in die Wiege gelegt worden. Mir als pummeligem Endvierziger erschien es, als würde die Entfernung zu ihnen nicht wenige Meter, sondern viele Lichtjahre betragen.